Staudensellerie

Der unserem Sellerie verwandte Bleich-, Stauden- oder Stangensellerie stammt aus mittelmeerischen Ländern, wird aber heute überall in Gemüsegegenden angebaut. Er unterscheidet sich vom Knollensellerie durch seine hellgrün-weissen, knackfrischen Stangen, die in ein kleines, helles Blattgekräusel enden. Man isst die ganze Pflanze, die viele Gehaltswerte, auch Vitamine enthält, in der Hauptsache aber ein Feinschmeckergenuss ist. Bleichsellerie ist vielseitig verwendbar. Man bietet die sauber gewaschenen Stangen in hohen Bechern oder Gläsern als Cocktailbissen, zum Knabbern, als Begleitung zu kalten Platten, zu Käse, zu Fischdelikatessen, Zur Rohkost und als Vorspeise an.

Gefüllter Staudensellerie
Zarte Selleriestangen mit Blattansatz werden etwas auseinandergedrückt und mit einer pikanten Käsecreme aus Gorgonzola, Quark, Kräutern und Gewürzen gefüllt. Man kann auch Meerrettich-Apfel-Rahm oder gewürztes Tomatenmark oder ein Gemisch aus Butterkäse, gemahlenen Walnüssen und Kräutern einfüllen oder einfach eine oder mehrere pikante, dicke Saucen (Dips) oder Remoulade zum Eintauchen der mit der Hand gegessenen Stangen bieten.

Staudensellerie in Tomatensauce
Der wie vorher beschriebene, gedämpfte Sellerie wird mit geschälten, grobgewürfelten Tomaten gargeschmort. Man würzt mit Oregano, Zitronensaft, wenig Zucker und Pfeffer.

Mischgemüse
Auch Eintöpfe gewinnen sehr durch Zugabe des sehr aromatischen Bleichselleries. Man kann jede Gemüse- wie Fleischsorte damit bereichern.

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