Schwarzer Rettich

Schwarzer Rettich wird auch Kriebelrettich oder Ackerrettich genannt. Er ist ein Kreuzblütengewächs, dessen Stengel bis zu einem Meter hoch werden können. Der schwarze Rettich ist oft sehr scharf und wird deshalb nur gesalzen roh gegessen.
Gerade in den osteuropäischen Ländern ist er sehr beliebt. Man kann ihn in Wasser ziehen lassen, kochen oder dämpfen. Die Garzeit beträgt etwa 10 bis 25 Minuten. Ist er gekocht, schmeckt er wie Weiße Rüben. Zudem wird ihm eine heilende Wirkung bei rheumatischen Beschwerden und Erkältungskrankheiten nachgesagt. Ein normaler Rettich deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C, er liefert Eiweiß, Carotin, einige B-Vitamine, reichlich Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen und Enzyme, vor allem aber ein schwefelhaltiges Öl, das Raphanol, sowie mehrere Senfölglykoside und Bitterstoffe, die eine antibiotische Wirkung haben, gallentreibend sind und in den Atemwegen Schleim lösen. Allerdings empfinden manche Menschen den Geruch von Rettich als unangenehm.

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