Obst / Gemüse der Woche – Eine Bewerbung

Name:
Wassermelone (Citrullus lanatus)

Ich bin eine aus Afrika stammende Nutzpflanze, die heute weltweit in warmen Regionen angebaut wird. Die Wildform wird auch Tsamma-Melone genannt

Ich bin außen grün (entweder einfarbig, mit Streifen oder marmoriert) und innen rot oder gelb.

Wohnort:
Ich wachse an einer krautigen, am Boden liegenden Pflanze (ähnlich wie Zucini oder Gurke)

Lebenslauf / Geschichte:
Meine Wildforme stammt ursprünglich aus dem tropischen Westafrika und nicht, wie lange Zeit angenommen, aus dem trockenen Südafrika

Jetzt sind meine wichtigsten Anbauländer: China, Türkei, Iran, Brasilien, Ägypten und die Vereinigten Staaten.

Eine wichtige Information: Mein essbare Anteil besteht zu rund 95,8 % aus Wasser.
Also esst mich 🙂

Ich freue mich über eine persönliche Essenseinladung an einem heißen Sommerabend.

Mit besten Grüßen
Ihre Wassermelone

 

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Obst/ Gemüse der Woche – Eine Bewerbung

 

 

 

 

 

 

Name:
Aubergine (Solanum melongena)
oder Eierfrucht bzw. Eierpflanze

Die in Deutschland bekannteste Form ist meine keulenförmige dunkelviolette bis schwarze Form.
Ich bin in etwa 20 cm lang.
Andere Formen können aber auch weiß (eierfarbig, daher der Name) oder auch weiß und violett sein.

Wohnort:
Wachsen tue ich an krautigen Büschen.

Lebenslauf / Geschichte:
Wahrscheinlich komme ich aus Asien wo ich schon seit mehr als 4000 Jahren angebaut werde.

Mich gibt es in sehr vielen verschiedenen Sorten und Farben.

Ach ja und roh bin ich übrigens ungenießbar bzw. auch leicht giftig. Also nur reif und gekocht, gegrillt oder gebacken essen!

Ich freue mich über eine persönliche Essenseinladung, gerne auch zum Grillen  🙂

Mit besten Grüßen
Ihre Aubergine

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Obst / Gemüse der Woche – Eine Bewerbung

 

Name:
Banane (Musa) fürher mal Paradiesfeige.

Ich bin gelb und krumm.
Mich kennt man als Dessertbanane.

Wohnort:
Wachsen tue ich auf Bananenbäumen.
Ich wachse in „Büscheln“. An jedem „Büschel“ sind 6 – 20 „Hände“. Ich als einzelne Banane werde dann als „Finger“ bezeichnet (aber nur bis man mich abschneidet).

Lebenslauf / Geschichte:
Ursprünglich komme ich aus Südostasien. Ab dem 17. Jahrhundert eroberte ich von da aus alle tropischen Länder. Es wird vermutet, dass diese Köstlichkeit über Afrika und die kanarischen Inseln nach Mittel- und Südamerika gelang.

Mich gibt es in sehr vielen verschiedenen Sorten.
Als Koch-Banane, Dessert-Banane, Faser-Banane und Zimmerpflanze.

Seit den Minions bin ich wahrscheinlich noch berühmter
BAAAANAAAAAANAAAAAAAA

In der Chiemgau-Kiste bin ich fast immer mit dabei 😉
Wir sehen uns

Mit besten Grüßen
Ihre Banane

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Obst / Gemüse der Woche – Eine Bewerbung


 

 

 

 

 

Name:
Erdbeere (Fragaria)

Ich bin eine Gattung in der Unterfamilie der Familie der Rosengewächse. Kompliziert … ich weiß

Ich bin eine mehrjährige krautige Pflanze. Meist bin ich weich oder seidig behaart.
Ich habe weiße, selten gelbliche Blüten, die nach dem Ende der Kälteperiode erscheinen.
Meine Früchte im biologischen Sinn sind kleine gelbe Nüsschen (Samen) an der Oberfläche der roten Scheinfrucht.

Wohnort:
Ich wachse meist auf Feldern, im Garten oder auch im Wald.

Größe und Aussehen:
Ich bin eine fleischige rote Beere und schmecke süß und fruchtig.

Lebenslauf / Geschichte:
Ich war schon in der Steinzeit bekannt und bin seitdem sehr beliebt.

Man kann mich frisch essen oder ganz viele tolle Sachen aus mir machen. Ich bin da vielseitig.

Ich würde ich mich sehr über eine persönliche Einladung zum Essen von Ihnen freuen.

Mit besten Grüßen
Ihre Erdbeere

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Obst / Gemüse der Woche – Eine Bewerbung


 

 

 

 

 

Name:
Heidelbeeren (Vaccinium)

Ich bin eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae).

Ich werden im deutschen Sprachgebrauch allgemein als Heidelbeere oder Blaubeere bezeichnet, wobei die Bezeichnung im engeren Sinne nur für die in Europa verbreitetste Art gilt, die Heidel- oder Blaubeere (Vaccinium myrtillus).
Mein Strauch erreicht ein Alter von bis zu 30 Jahren. Durch vegetative Vermehrung in Form von Ausläuferbildung (Wurzelkriecher) kann ich „indirekt“ jedoch noch älter werden und dabei bis zu mehrere 1000 m² bedecken.

Wohnort:
Ich wachse meist auf nährstoffarmen und sauren Böden, vorwiegend in Heide- und Moorlandschaften oder in lichten Wäldern. In den Gebirgen bin ich in der subalpinen und alpinen Höhenstufe anzutreffen

Größe und Aussehen:
Ich bin eine kugelige oder ovale , fleischige blaue Beere.

Lebenslauf / Geschichte:
Meine Gattung Vaccinium ist vorwiegend auf der Nordhalbkugel beheimatet. Im tropischen Asien, Zentral- und Südamerika bin ich auf die Hochgebirge beschränkt. Einige Arten von mir finden sich in Afrika und auf Madagaskar. In China kommen 92 Arten vor, 51 davon nur dort. 25 Arten sind in Nordamerika beheimatet. Es gibt insgesamt 450 – 500 Arten von mir.

Ich würde ich mich sehr über eine persönliche Einladung zum Essen von Ihnen freuen.

Mit besten Grüßen
Ihre Heidelbeere

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Obst / Gemüse der Woche – Eine Bewerbung


 

 

 

 

 

Name:
Radieschen (lat. radix), auch Radies genannt

Ich bin eine Nutzpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).

Wohnort:
Meine Aussaat kann im Freiland ab März im Folientunnel erfolgen. Meine Keimzeit beträgt etwa eine Woche. Nach vier bis sechs Wochen kann ich geerntet werden.
Bei warmem Frühlingswetter kann ich direkt ins Freiland gesät werden.

Alter:
Mit 4-6 Wochen kann ich geerntet werden.

Größe und Aussehen:
Ich bin bis zu etwa vier Zentimeter dick.
Außen weinrot bis rot und schmecke scharf.

Der typische Geschmack von mir wird durch ein Senföl verursacht, das bei Verletzung (durch Bearbeitung oder Anbeißen) aus den in mir enthaltenen Senfölglycosiden entsteht.

Lebenslauf / Geschichte:
In Europa hab ich mich erst im 16. Jahrhundert etabliert, meine Herkunft ist allerdings unklar. Zuerst verbreitete ich mich langsam in der französischen Küche und dann weiter in ganz Europa

Verarbeitung:
In Scheiben oder Streifen geschnitten oder geraspelt werden ich roh gegessen.

Wenn du gerne grünen Smoothie trinkst, dann kannst Du hierfür auch meine Blätter vermixen. (Die Blätter werden benutzt ähnlich wie Spinat)

Noch ein kleiner Hinweis: Ich bestehe zu 94 Prozent aus Wasser und bin daher extrem kalorienarm!

Jetzt, da Sie alles über mich wissen, würde ich mich sehr über eine persönliche Einladung zum Essen von Ihnen freuen.

Mit besten Grüßen
Ihr Radieschen

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Obst / Gemüse der Woche – Eine Bewerbung

Name:
Rhabarber (Rheum rhabarbarum), genauer Gewöhnlicher Rhabarber.

Ich komme aus der Familie der Knöterichgewächse.

Wohnort:
Ich wachse in Beeten und auf Feldern. Ich mag es gerne wenn es am Anfang noch etwas kühl ist, dann wachse ich am besten.

Alter:
Mit 2 Jahren sehe ich super aus und werde dann auch geerntet.

Größe und Aussehen:
Ich bin zwischen 60 bis 80 cm lang und 5 cm dick.
Unten bin ich rot und oben manchmal noch etwas grün.

Lebenslauf / Geschichte:
Ursprünglich komme ich aus dem Himalaya. Ich bin dann über China nach Europa gekommen. Das erste mal in Deutschland wurde ich 1848 in Hamburg angebaut und bin seitdem in Deutschland sehr beliebt.

In Europa gehöre ich zum Gemüse, aber 1948 hat Amerika mich gesetzlich zum Obst erklärt.

Verarbeitung:
Meine geschälten oder ungeschälten Blattstiele werden gerne zu Kompott, Konfitüre oder Kuchen verarbeitet. Auch als Saft bin ich sehr beliebt.

Ich würde mich sehr über eine persönliche Einladung zum Essen von Ihnen freuen.

Mit besten Grüßen
Ihr Rhabarber

 

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Name:
Topinambur (Helianthus tuberosus)

Ich zähle zur botanischen Familie der Korbblütler und zur selben Gattung wie die Sonnenblume.

Wohnort:
Ich gedeihe am besten in lockerem, sandigen, nicht zu feuchten Boden. Eigentlich kann ich aber prinzipiell auf jedem Boden angebaut werden, wenn dieser nicht zu viele Steine und keine Staunässe enthält.Ich bevorzuge die Frühlingssonne.
Im Gegensatz zum weißen Spargel wachse ich überirdisch.

Alter:
Mein Krautiges aussehen wird nur 1 Jahr alt. Meine Knolle dagegen meist 2 jährig. Dann kann meine Knolle auch gegessen werden.

Größe:
Ich kann 3 Meter groß werden.

Lebenslauf / Geschichte:
Ich stamme ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika.
Ziemlich sicher aus Mexiko bzw. von den Indianern.

Überlebende einer Hungersnot unter französischen Auswanderern in Kanada/Nordamerika schickten mich 1610, damals noch unbekannt, nach Europa. So kam ich auch 1612 nach Paris sowie in den Vatikan als Sammelplatz für Wunder aller Art.

Im 19. Jahrhundert war ich plötzlich ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel.
Allerdings wurde ich dann von der dummen Kartoffel verdrängt.
Diese war wohl einfach größer und ergiebiger.

Heute werde ich auf fast allen Kontinenten angebaut, Hauptanbaugebiete befinden sich in Nordamerika, Russland, Australien und Asien.

Verarbeitung:
Aus mir kann man tolle Sachen machen.
Man kann mich kochen wie Kartoffeln, oder Mehl aus mir machen und dann tolle Sachen aus mir backen z.B. Brot.

Derzeit wohne und arbeite ich noch für die Chiemgau Kiste in Traunstein, aber ich würde mich sehr über eine persönliche Einladung zum Essen von Ihnen freuen.

Mit besten Grüßen
Ihr Topinambur

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Gemüse der Woche – Eine Bewerbung

Name:
Grünspargel (Asparagus)

Obwohl in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern mein Verwandter, der weiße Spargel, noch immer das Maß aller Dinge ist, erfreuen sich auch immer mehr an meinem Geschmack. Außerdem ist mein Anbau weniger aufwendig.

Wohnort:
Ich gedeihe am besten in lockerem, sandigen, nicht zu feuchten Boden. Eigentlich kann ich aber prinzipiell auf jedem Boden angebaut werden, wenn dieser nicht zu viele Steine und keine Staunässe enthält.Ich bevorzuge die Frühlingssonne.
Im Gegensatz zum weißen Spargel wachse ich überirdisch.

Alter:
Ich werde meist 1 oder 2 jährig geerntet.

Größe:
Ich bin ca. 25 cm lang, wenn ich geerntet (gestochen) werde.

Lebenslauf / Geschichte:
Ich bin als Gemüse und Heilpflanze schon seit langem bekannt. In China wurde ich und meine Verwandten schon vor über 5000 Jahren gegen Husten, Blasenprobleme und Geschwüre verordnet.
Die Ägypter verwendeten mich vor 4.500 Jahren, Griechen und Römer kannten mich bereits im 2. Jahrhundert v. Chr.
Mit den Römern und ihrer Kultur fand ich vermutlich auch den Weg über die Alpen.

Eine der beliebtesten Sorten meiner Gattung wurde übrigens nach George Washingtons Frau benannt : Martha Washington.

Derzeit wohne und arbeite ich noch für die Chiemgau Kiste in Traunstein, aber ich würde mich sehr über eine persönliche Einladung zum Essen von Ihnen freuen.

Mit besten Grüßen
Ihr grüner Spargel

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frische Gurken

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